Vollständige Übernahme von Régis Guillemot Charter
Dream Yacht Charter hat das Charterunternehmen Régis Guillemot Charter von seinem Gründer und Alleinaktionär Régis Guillemot übernommen. Der Bootsverleih mit Sitz in Le Marin, Martinique, wurde 1992 von Marc Guillemot's Cousin gegründet. Régis Guillemot, ebenfalls ein Ozean-Rennfahrer, hat an mehreren Route du Rhum und Transat Jacques Vabre teilgenommen. Die Flotte des Unternehmens besteht aus 34 Katamaranen.
Ein gutes Image und einige atypische Boote
Régis Guillemot Charter hatte ein gutes Image bei Bootsfahrern und Profis. Das Unternehmen gewann den Preis für die beste Bootsvermietung in den französischen Überseedepartements und -gebieten im Jahr 2016 auf der Nautic in Paris. Die Flotte besteht hauptsächlich aus Katamaranen der Marken Fountaine Pajot und Lagoon und umfasst auch 2 TS Katamarane, die bei Marsaudon Composites gebaut wurden und für schnelles Cruisen bestimmt sind. Die Yachten sind auf eine französische Kundschaft ausgerichtet und verfügen über weniger Komfortausstattung wie z.B. Klimaanlage als die von Dream Yacht Charter.

Boote, die zur richtigen Zeit kommen
Obwohl die Operation bereits seit mehreren Monaten geplant war, kommt die Übernahme zum richtigen Zeitpunkt, da Dream Yacht Charter mit den Folgen der Hurrikane Irma und Maria konfrontiert ist, wie Loïc Bonnet, der CEO des Unternehmens, erklärt. "Wir haben Régis Guillemot Charter nicht gekauft, um mit den Auswirkungen des Zyklons Irma fertig zu werden, aber es erlaubt uns, besser zu reagieren. 30 neue Boote, die noch verfügbar sind, haben es uns ermöglicht, Kunden von den British Virgin Islands oder St. Martin nach Martinique umzuleiten."
3/4 der Schiffe im Totalverlust
"Wir haben vor 3 Wochen 60% der Boote auf St. Martin und den Britischen Jungferninseln als Totalschaden gemeldet. Die Zahlen werden heute dünner und wir würden heute Mitte Oktober lieber zwischen 70 und 80% liegen", sagt Loïc Bonnet. Dennoch konnte Dream Yacht Charter bis Ende 2017 Maßnahmen ergreifen und 20 neue Boote in der Region gewinnen, durch Aufträge und die Neuzuteilung von Booten, die ursprünglich für andere Stützpunkte geplant waren. Die Wiedereröffnung auf den vom Zyklon Irma betroffenen Inseln ist für Mitte November geplant.