Japanische Allianz für Wasserstoff in Sportbooten

Yanmar und Toyota wollen gemeinsam ein wasserstoffbetriebenes Boot

Yanmar und Toyota haben ein Abkommen für ein zukünftiges Freizeitboot unterzeichnet, das mit einer Wasserstoff-Brennstoffzelle ausgestattet ist. Ein Technologietransfer, der auf dem Wasser schnell in die Tat umgesetzt werden sollte.

Yanmar und Toyota bündeln ihre Kräfte für wasserstoffbetriebene Segelboote

Die beiden japanischen Unternehmen Yanmar und Toyota haben eine technische Partnerschaft für die Entwicklung des Wasserstoffantriebs in der Schifffahrts- und Freizeitwelt unterzeichnet. Das Memorandum of Understanding sieht vor, dass Toyota Yanmar die von ihm entwickelte Brennstoffzellentechnologie für den Automobilsektor zur Verfügung stellt. Dazu gehören insbesondere die von den Ingenieuren der japanischen Firma entworfenen MIRAI-Hochdruck-Wasserstofftanks. Dies ist nach dem Anfang 2020 mit Energy Observer unterzeichneten Abkommen mit Toyota das zweite Abkommen in diesem Bereich.

Anwendung auf eine Motoreinführung ab dem Finanzjahr 2020

Die Operation steht im Einklang mit Yanmars Forschung für den ökologischen Übergang. Das Unternehmen hat bereits mit seiner "Dual-Fuel"-Technologie, die LNG und Diesel akzeptiert, oder durch die Zusammenarbeit mit Transfluid für parallele Hybridmotoren an der Umweltverträglichkeit seiner Schiffsmotoren gearbeitet. Dank der Vereinbarung mit Toyota will der japanische Hersteller Zeit sparen, um schnell ein wasserstoffbetriebenes Sportboot anbieten zu können. Ein Demonstrator, der auf einem der Modelle der Marke basiert (Anmerkung der Redaktion: nicht in Europa vertrieben), wird für das Ende des Finanzjahres 2020 angekündigt. Während die Wasserstoffspeicherung aufgrund der Sicherheits- und Massenproblematik von Geräten wie Drucktanks eines der Haupthindernisse für diese Technologie ist, dürfte die Verwendung eines in der Automobilindustrie bewährten Systems Yanmar in die Lage versetzen, schneller eine Lösung anzubieten.

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