Keine Bootsausstellung in Barcelona im Jahr 2020

In Port Vell ausgestellte Boote für den Salon Nautico de Barcelona

Die Organisatoren des Salon Nautico de Barcelona haben die Absage der Ausgabe 2020 der Spanish Boat Show angekündigt. Eine Entscheidung, die sich nicht nur von gesundheitlichen Argumenten leiten lässt, sondern auch von der Absage anderer internationaler Bootsmessen in Europa und dem Rest der Welt.

Barcelona Boat Show auf 2021 "verschoben"

Die Fira de Barcelona, Organisatorin des Salon Nautico de Barcelona, hat in Zusammenarbeit mit ANEN, dem spanischen Verband der Nautikfachleute, die Absage der ursprünglich für den 16. bis 20. Oktober 2020 geplanten Veranstaltung bekannt gegeben. Die Bootsausstellung wird offiziell auf Oktober 2021 "verschoben".

Die größte Bootsmesse in Spanien, die Nautico Boat Show im Jahr 2019, brachte mehr als 55.000 Besucher im Yachthafen von Port Vell in der katalanischen Hauptstadt zusammen. Mehr als 290 Aussteller präsentierten 700 Boote, von denen 180 im Mittelmeerhafen schwimmend besichtigt werden konnten. Kurz nach dem Segelsportfestival von Cannes und dem Salone Nautico in Genua gelegen, gewann das Ereignis im Kalender der neuen nautischen Saison im Mittelmeer an Bedeutung.

Besorgnis über die Stärke des Marktes für Freizeitboote

Während Messeabsagen bisher oft mit der Schwierigkeit gerechtfertigt wurden, einen freundlichen Messebesuch mit der Einhaltung von Gesundheitsstandards zu verbinden, werden nicht mehr nur Hygieneprotokolle vorgeschlagen. Die wirtschaftliche Unsicherheit über die Folgen der Covid-19-Pandemie, die in Spanien besonders hoch ist, ist groß. Darüber hinaus sind es die Nautiker, die eine Verschiebung der Messe beantragt haben. "Die Fira de Barcelona hat den Antrag des Sektors (Anm. d. Red.: der ANEN) geprüft und akzeptiert, der angesichts der derzeitigen komplexen und unsicheren Situation und ihrer möglichen Entwicklung in den kommenden Monaten sowie der Einschränkungen der internationalen Mobilität einen Vorschlag zur Verlegung der diesjährigen Veranstaltung auf 2021 vorgelegt und seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit bei der Organisation einer Großveranstaltung im nächsten Jahr bekundet hat, um einen konkreten Beitrag zur Reaktivierung der nautischen Industrie des Landes zu leisten", heißt es in der Pressemitteilung.

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